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| Mails
zu dem Thema: |
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(....unabhänige
Meinungen von Usern...) |
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2.
VB1
.........Vervasser bekannt
(Überlebensgemeinschaft) |
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1.
von Volker Alban
CHALDEREN
(SUPERVULKANE)
Ein Wort vorweg an den Leser:
Bei dem unten stehenden Text handelt es sich um eine ehemalige E-Mail.
Ich wurde darum gebeten, sie so umzuschreiben, daß sie sich
nicht mehr ausschließlich an meinen früheren Adressaten
richtet, sondern auch an alle weiteren, eventuellen Leser.
Es gehört zu meinem Stil, meine/n Leser/in direkt anzusprechen
- meine Art, den Leser ernst zu nehmen. Sie haben dann nicht das
Gefühl, daß ich "über Ihre Köpfe hinweg
doziere".
Besagte E-Mail war meine Antwort auf die mir gestellte Frage, ob
ich über weitere Informationen zum Thema "Supervulkane"
verfügen würde.
Es folgt der überarbeitete Text...
...Nein, ich kann Ihnen vermutlich kaum mit Informationen weiterhelfen,
die über das hinausgehen, was im Internet unter den Suchbegriffen
"Supervulkane" oder "Chaldera" zu finden ist.
Lediglich auf einen Teilaspekt im Zusammenhang mit Chalderen kann
ich Sie noch hinweisen: Auf die konkreten Folgen eines Chalderen-Ausbruchs,
v.a. bzgl. zeitweiliger Klimaveränderungen und zeitweiligem
Massen- oder Artensterben. Dazu müßten Sie entsprechende
paläobiologische Arbeiten im Internet durchsuchen.
Bin sehr plötzlich auf dieses Thema gestoßen worden,
durch einen hervorragenden TV-Report, den ich glücklicherweise
auf Video aufgezeichnet habe, und der auch genauere Angaben zu 4
solcher globaler Massensterben enthält, mitsamt den Namen der
Geologen, Paläobiologen und Institute, die entsprechende Feldforschungen
und -Auswertungen vorgenommen haben.
Wenn Sie dieser Aspekt besonders interessiert, werde ich mir gerne
die entsprechende Videoaufzeichnung noch einmal ansehen, Ihnen die
Namen jener Forscher und ihrer Institute per E-mail senden.
Sie können dann direkt die Webseiten dieser Institute anschreiben.
Als einzige, weitere Information kann ich Ihnen lediglich noch meine
persönliche Meinung zum Umgang mit diesen Chalderen mitteilen.
Da beschäftigt man sich jahrelang mit den Möglichkeiten
zur Abwehr von Asteroiden und Kometentrümmern - und dann fällt
einem eine völlig "neue" Gefahr aus einer völlig
unerwarteten Richtung von hinten in den Rücken...
Die derzeit gefährlichste Chaldera ( die mir b e k a n n
t ist )
ist zweifelsohne die Yellowstone-Chaldera.
Wenn der Druck des 40 X 20 X 10 Km großen Magmakessels so
gewaltig ist,
daß er eine 5 Km (!!!) dicke Gesteinsschicht in nur wenigen
Jahrzehnten um mehrere Dezimeter anheben - besser: aufwölben
- kann und dabei der Boden eines Sees unter einem seiner Ufer so
angehoben wird, daß dieser See auf der gegenüberliegenden
Seite bereits über die Ufer tritt wie eine langsam ausgekippte
Badewanne,
dann ist die Lage sehr, sehr ernst.
Dem mir vorliegenden Videoreport zufolge bricht der Yellowstone-Krater
ca. alle 600000Jahre aus, 3 Ausbrüche - mit verheerenden, globalen
Folgen - sind in 3 Erdschichten nachgewiesen worden (mitsamt den
dazugehörigen Tierleichen, deren Alter mittels der C14-Analyse
datiert werden konnte), und: diesem Bericht zufolge
ist der 4. Ausbruch längst überfällig.
Weshalb der o.a. Aufwölbung besondere Beachtung geschenkt werden
muß - da es sich höchstwahrscheinlich um die erste Ankündigung
dessen handelt, was da kommen wird.
Natürlich mache ich mir Gedanken darüber, wie verhindert
werden kann, daß b i s z u (!!!)
15
X 20 X 40 =12000 Kubik-Kilometer
flüssigen und festen Gesteinsmaterials auf einen Schlag in
die Athmosphäre gesprengt werden.
Aus Sicht des Ingenieurs handelt es sich hier um
nichts weiter als um eine drohende
Kesselexplosion.
Und wie verhindert man eine drohende Kesselexplosion?
In dem man die Überdruckventile öffnet.
Hat der Kessel keine Überdruckventile,
dann werden ihm welche anmontiert.
Schleunigst.
Habe mich bereits eingehend mit der passenden Bohrtechnik beschäftigt
- die Details würden hier jedoch zu weit führen.
Die Bohrung selbst ist immerhin machbar.
Ergebnis:
Der Druck würde, nach meinem Verfahren, nicht mit ungeheurer
Gewalt auf einmal entweichen, sondern über Jahre und Jahrzehnte
hinweg sehr langsam abgelassen werden.
Die dabei austretende Magma würde einen "künstlichen
Berg" in Form eines neuen Vulkankegels auftürmen.
Mehr als einen neuen Vulkankegel würde es zunächst nicht
geben. Grund:
Nach meinem Verfahren würde zwar mit mehreren Bohrungen gleichzeitig
begonnen werden, um die Erfolgschancen zu erhöhen; sobald jedoch
die 1. Bohrung ihr Ziel erreicht hat, müßen die Bohrarbeiten
an allen Bohrstellen abgebrochen werden - aus Sicherheitsgründen.
Die Bohrmannschaften müßen evakuiert werden, sobald die
1. Bohrung erfolgreich gewesen wäre.
Darf ich Sie mit dem
"ersten, alban'schen Lehrsatz zur Vulkanologie"
vertraut machen?
" IrdischeVulkane sind nichts weiter
als
die Überdruckventile der Erde ".
Nicht nur die Erde hat Vulkane- siehe "Olympus Mons" auf
Mars, siehe den Jupitermond Io. Man kann diesen Lehrsatz verallgemeinern,
dann lautet er:
" Vulkane sind die Überdruckventile eines größeren
Himmelskörpers."
Vulkanexplosionen entstehen
nur dann, wenn eines dieser Überdruckventile verstopft ist
- i.d.R. durch einen Propfen aus zu Stein erstarrter Lava, der den
Lavakamin im Innern eines Vulkans verstopft.
Ergebnis: Es baut sich in der Magmakammer darunter immer mehr Druck
auf, der deshalb immer größer wird, weil er nicht entweichen
kann.
Überschreitet dieser Druck die kritische Grenze der mechanischen
Belastbarkeit des umgebenden Gesteinsmaterials, wird das verstopfte
Ventil weggesprengt - und mit ihm gelegentlich der halbe Vulkankegel.
Siehe : Mount St. Helens, Insel Thera (Santorin).
Ein Sonderfall sind Chalderen.
Aus irgendeinem geologischen Grund fand die Lava zunächst keinen
Weg an die Erdoberfläche, es existiert daher kein sichtbarer
Vulkankegel.
In Erdspalten der Tiefe sammelt und staut sich Magma, die das umgebende
feste Gesteinsmateriel langsam schmilzt - also: ebenfalls verflüssigt.
Das geschmolzene, ehemals feste Gestein verhält sich dabei
adiabatisch: Die umgesetzte Wärmemenge kann nicht abgeführt
werden.
Ergebnis: diese Magmakammer wird im Laufe der Zeit immer größer.
Sie vergrößert sich gewissermaßen von selbst -
und enthält entsprechend immer mehr und mehr Magma, bis sie
so gigantische Ausmaße erreicht hat wie die unter dem Yellowstonepark.
Eines noch zu meinen o.a. Angaben zum Bohrprojekt:
Patentrecht hin, Patentrecht her, wer diesen Brief liest - und im
Internet weiß man nie, wer - könnte sich bemüßigt
fühlen, sich selbst Gedanken über die richtige Bohrtechnik
zu machen. Das läßt sich nicht verhindern.
Auf eines muß ich jedoch öffentlich hinweisen -
damit zumindest EIN furchtbarer
Fehler bei einem solchen Bohrprojekt von vornherein vermieden wird.
Egal, wer die Bohrung durchführt, dieses
Wissensfragment darf kein
"geistiges Privateigentum" bleiben, es soll der Allgemeinheit
gehören:
Die Bohrung darf auf gar keinen Fall über der Chaldera
angesetzt werden,
auch nicht auf dem Rand des unterirdischen Kessels.
Die Bohrung muß einige Kilometer vom Rand des Kessels auf
sicherem Grund begonnen werden.
Nirgendwo anders.
Warum nicht?
Setzt man die Bohrung auf der Chaldera an, würde die schließlich
austretende Lava einen neuen Vulkankegel über der Chaldera
auftürmen - der schnell immer größer und
schwerer werden würde.
Da gleichzeitig auch noch der Innendruck der Chaldera durch dieses
"künstliche Überdruckventil" wie geplant entweichen
würde, geschähe Folgendes:
Ein ständig größer werdendes Gewicht eines Vulkankegels
drückt von oben auf den "Deckel" der Chaldera, der
diesen "Deckel" bislang von unten tragende Druck würde
zudem ständig schwächer.
Ergebnis:
Einsturz dieses "Deckels" unter dem Gewicht des neuen
Vulkankegels - und dann haben wir genau
die gewaltige Explosion doch noch, die wir verhindern
wollten.
Ähnlich dumm wäre eine Bohrung auf dem Rand des unterirdischen
Kessels.
(Diesen Rand kann man auf Infrarot-Satellitenphotos recht gut erkennen.)
Auf diesem Rand mit der Bohrung begonnen, würde der neue Vulkankegel
lediglich etwas später einbrechen - er würde zur Seite
kippen und den "Deckel" eindrücken.
Mit demselben Endergebnis.
Was die Folgen eines langsamen Druckablasses
betrifft:
- Die explosive Entladung von bis zu
12000 Km3 festen und flüssigen Gesteins wird verhindert ;
- es käme stattdessen zu jahrelanger,
eher gleichmäßiger Druck-und Ascheentladung - so
wenig pro Jahr, daß das globale Ökosystem
noch damit fertig werden würde ;
- die jahrelange, gleichmäßige,
leichte Eintrübung der Erdathmosphäre durch die Vulkanasche
würde für mehrere Jahre eine weltweite, leichte Abkühlung
bedeuten, die wenigstens für
ein paar Jahre den immer schlimmer werdenden Treibhauseffekt wieder
abschaffen würde:
- die Meere und die Athmosphäre
würden abkühlen,
- die seit Jahren sowohl quantitativ
wie an Intensität und Zerstörungskraft ständig
zunehmenden Hurrikane, Tornados, Dürren, Waldbrände, alles
vernichtenden Regenfluten,
tödlichen Hagelschauer, der Rückgang der Gletscher - das
alles wäre für ein paar Jahre
gestoppt und rückgängig gemacht.
(Stichwort: " Vulkanischer Winter ", in abgeschwächter
Form.)
- ...was unserer Zivilisation ein paar
Jahre mehr Zeit verschaffen würde, unsere Technologie
an die ökologischen Bedürfnisse anzupassen. Denn der Solarenergie
und dem Wasserstoff
gehört die Zukunft.
- wir hätten eine Verschnaufpause,
die Natur damit letzten Endes auch. Denn die Natur ist ein
Meister der Anpassung.
Sie paßt sich ihrerseits uns an - wenn man ihr genug Zeit
dazu läßt. (Haben Sie schon einmal
daran gedacht, daß der schon als ausgestorben angesehene Maikäfer
nur deshalb überlebt
und sich sogar wieder vermehrt hat, weil die wenigen Überlebenden
sich den von uns in der
2. Hälfte des 20. Jahrhunderts verursachten, massiven Umweltschäden
angepaßt haben?
Sie sind, wie soll ich sagen, wie ein Ackerschädling resistent
geworden, der den Giftangriff
überlebt hat.)
- das Land, der Kontinent, der eine
Chaldera durch eine Bohrung "entschärft", hat jahrelang
mit ständigem, leichtem Ascheniederschlag zu kämpfen.
Im Fall der Yellowstone-Chaldera
könnte ganz Nordamerika ein paar Jahre lang so aussehen wie
das Ruhrgebiet in den '50ern,
'60ern und frühen '70ern.
Ein Gesundheitsproblem, auf das man sich allerdings gründlich
vorbereiten kann.
ABER :
- nachdem einige Jahre später
- sprichwörtlich - "die Luft wieder
rein geworden ist",
ist der Kontinent, in dem die "entschärfte" Chaldera
liegt,
zum Reichtum geradezu verdammt:
Bekanntlich ist Vulkanasche besonders fruchtbar. Was der Grund dafür
ist, warum bei
Vulkanausbrüchen immer wieder Tausende von Leuten sterben:
Statt weit entfernt von Vulkanen zu siedeln, siedeln sie in deren
unmittelbarer Nähe, z.T.
sogar auf ihren Hängen : Landwirtschaft!
Eines ist sicher.
Tun wir nichts,
bohren wir n i c h t,
sind wir auf jeden Fall erledigt.
So oder so.
Alle miteinander.
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Mail von
VB1
2. Survival Farm (private Vorsorge für
Katastrophen aller Art)
Ich habegehört, dass seit einigen Monaten begonnen hat recht
kräftig zu rumoren im Yellowstone. Also bleiben wahrscheinlich
keine Jahrzehnte mehr für Gegenmaßnahmen, sondern bestenfalls
einige Jahre. Es wenig Sinn auf staatliche Organisation derartiger
Katastrophen zu hoffen. Auf der anderen Seite sollte die private
Vorsorge einen nicht finanziell ins Abseits überfordern und
oder die gesamte Freizeit über Jahre hinweg ausfüllen.
Außerdem gibt es ja nicht nur Vulkane ,sondern auch Meteroiten
oder weltweite Seuchen, vor denen man sich auch schützen
möchte. Die Anforderungen sind jedes mal ähnlich. Überleben
abgeschnitten von der Außenwelt über einige Monate
oder Jahre hinweg. Zudem ist die Nahrungsmittelerzeugung in dieser
Zeit nur eingeschränkt möglich.
Das Ganze ist mit halbwegs vertretbarem Aufwand möglich,
wenn nicht jeder seinen eigenen „Bunker“ gräbt
sondern mehrere zusammen eine entsprechende Anlage aufbauen und
betreiben.
Als Ausgangsobjekt dient dabei ein landwirtschaftlicher Betrieb.
Der wird umgebaut zur Survival Farm.
Damit er anschließend nicht nur rumsteht, kann man ihn
dann noch als Ferienwohnung, Veranstaltungsgebaüde... nutzten.
Zudem sollte die landwirtschaftliche Nutzung aufrecht erhalten
werden.
Was muß die Survival Farm können.
- Nahrungsmittelvorräte für ca. 5 Jahre vorhalten
- Heizung für ein 10 –15 Grad kälteres Klima
inkl. Brennstoffvorräten
- Eine eigene Trinkwasserversorgung (auch bei Frost und verschmutztem
Wasser)
- Eine minimale Stromversorgung inkl. Brennstoffen
Zudem sollte ein gewisses Maß an Wohnlichkeit und Abwechslung
gegeben sein und eine Doppelnutzung soll möglich sein. Damit
das alles funktioniert, sollte man das Ganze schon für eine
Bewohnerzahl von mindestens 100 Menschen auslegen.
Nahrung:
Preiswert und haltbar ist Futtergetreide für die Tiermast.
(selbstverständlich ohne jegliche Zusätze). Es erfüllt
praktisch die gleichen Anforderungen, wie Brotgetreide, kosten
jedoch wesentlich weniger.
Zusätzlich müssen dann noch ein paar Konserven, und
Vitaminpillen vorgehalten werden und ein kleines Gewächshaus
für frisches Gemüse wäre nicht schlecht.
100 kg Getreide kosten maximal 15 €. 1 kg Getreide pro Person
und Tag reicht etwa aus. Mit 400 kg Getreide und einigen haltbaren
Lebensmitteln ist man dann dabei. Preis 60 € pro Jahr für
Getreide und 40 € für ausgewählte Konserven.
Damit es nicht zu einseitig wird sollte man auch noch ein Gewächshaus
ggf. mit Lichtfangvorrichtung oder künstlicher Beleuchtung
vorsehen.
Heizung:
Man braucht ein gut wärmegedämmtes Gebäude mit
Hotelzimmer ähnlichen Wohneinheiten. Küchen Aufenthaltsräume.
werden gemeinsam genutzt. Der Verbrauch lässt sich dann auf
2 Liter Heizöl pro m² und Jahr senken. Setzt man pro
Person 15m² an so reicht ein Brennstoffvorrat von 30 l pro
Person und Jahr.
Strom:
Sollte nur für das Nötigste vorgehalten werden. Beleuchtung,
Werkzeuge, und z.B. PCs. Dann reichen weniger als 100 kW Leistung
für das gesamte Gebäude. Der Verbrauch wird auf ca.
300 kWh pro Jahr und Person reduziert. Dafür werden dann
ca. 100 l Heizöl benötigt. Wenn man zusätzlich
eine Windkraftanlage betreibt reduzieren sich die Kosten nochmals.
Wasser:
Hier sollte man mehrgleisig fahren. Ein funktionsfähiger
Brunnen, Sammelbehälter für Regenwasser.
Und Vorrichtungen zum Schmelzen größerer Eismengen.
Ein paar unabhängig von einander zu betreibende Filtersysteme
sowie ein kleines Analyselabor zur Überwachung der Wasserqualität.
Allgemeines:
In normalen Zeiten wird der landwirtschaftliche Betrieb mit dem
Ziel der größtmöglichen externen Unabhängigkeit
betrieben. Möglichst wenig externe Ersatzteile, Keine Spritzmittel
und keine Spezialisierung (Viehhaltung und Ackerbau parallel).
Wenn in Krisenzeiten nicht mehr genügend Maschinen zur Verfügung
stehen müssen halt die Bewohner mit anpacken. Wenn man viel
Zeit hat könnte man das Ganze dann zu einer Biosphäre
2 ausbauen, allerdings sehr viel preiswerter.
Das man nicht mit 100% Trennung beginnt, sondern sich ganzlangsam
dem Ideal nähert.
Ein landwirtschaftlicher Betrieb hat einen weiteren großen
Vorteil. Es kostet nicht viel. Er sollte in einem Mittelgebirge
liegen. Das ist sicher gegen Flutwellen, trotzdem ist auch bei
Kälteeinbruch recht schnell wieder Nahrungsmittelerzeugung
möglich. Zudem ist das Grundstück meistens groß
genug um hinreichend Wohnraum für einige Hundert Personen
zu schaffen. Die Größe neben der Kostenreduzierung
auch einen weiteren Vorteil. Wenn mindestens 100 Personen in einem
funktionierenden System zusammen leben, ist die Gefahr geringer
in Phasen der Anarchie Opfer von Gewalt zu werden.
Das Ganze könnte dann finanziert werden wie ein Segelflugverein.
Die Mitglieder bringen ihre Arbeit ein. Diejenigen die weniger
Zeit haben, kaufen sich frei und davon werden die Materialien
bezahlt.
Wenn alles fertig ist, erwirtschaftet der Hof und das Gebäude
genug, um instand gehalten werden zu können. Natürlich
kann man dort auch permanent leben. Schließlich entstehen
ja keine Kosten. Also auch ideal für Leute die keine Miete
bezahlen wollen, und nicht gezwungen sein wollen regelmäßig
bezahlter Arbeit nachgehen zu m ü s s e n.
Wenn man dann alle Vorteile zusammenzählt, entsteht ein
wirklich sinnvolles Projekt und nicht ein Kellerloch in dem man
nur um sein blankes überleben kämpft. Und Spaß
macht ein derartiges Bauprojekt allemal. Es reicht auch wenn eine
handvoll Fachleute mit dabei sind. Die meisten Arbeiten kann man
wenn man kurz angelernt und etwas beaufsichtigt wird.
Gruß VB1
  
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3. Aufschütten:
Was
gebraucht wird ist zuerst Zeit !!!
(Dauer solch einer Aktion könnten
schon 30-50 Jahre werden. Zum Glück verlängert sich der
Zeitfaktor, je weiter das Projekt fortschreitet)
Und Maschinen. Jede Menge davon!! Und
groß müssten sie sein (Bergbau)
Als Beispielmodell eine
Überschlagung mit Baggern und LKW´s mit 10 m³ Fassungsvermögen:
Ich dachte eigentlich an die Fläche
der Magmakammer von ca. 25 mal 50 (oder sagen wir mal sicherheitshalber
60km) plus ca
20 km drum herum insgesamt also 45 mal 80 mal 4km =
Naja, das sind ca 15 000
Km³.
Da müssten dann ca. entweder
mindestens 600 000 Lkw´s 35 Jahre fahren, oder die 220 00
Lkw´s 90 Jahre lang.
Meine alte Schätzung war vielleicht zu hoch gegriffen, da hätte
es noch mal 3-fach mehr Aufwand gekostet.
Es würden wohl ein paar Jahre
der Welt ihr Militärbugde dabei draufgehen. (aber na und??)
Dies ist jetzt die (bilde ich mir ein) minimalste Konfiguration,
die mindestens gebraucht werden würde.Da die Lkw,s höchstens
5-8 Jahre halten, wären das schon mal ca. 3 Mill. Lastkraftwagen.
Dazu ca. 500 000 Bagger oder Planierraupen, die ebenfalls mit 5
Jahren Nutzwert zugeschlagen werden müssten.
Dann natürlich 50- 100 Milliarden Liter Sprit für die
Fahrzeuge, ca. 25 Millionen arbeitende Menschen, und ca 30 000 Km
Strassen. Ganze Städte müssten aus dem Boden gestampft
werden, um den Menschen Wohnung und Aufenthalt zu bieten, ganze
Ernten müssten aufgekauft werden, um all die Menschen zu versorgen.
Millionen Tonnen Sprengstoffe müssten verwendet werden, um
diese Massen an Geröll aus den umliegenden Gebirgen wegzusprengen.
Ich habe selbst keine Ahnung, was da
alles auf uns zukommen wird... aber sollen wir einfach zusehen???
Nein! Ich denke nicht !!
Haben die Industrie- Nationen nicht
immer so damit angegeben, es sei alles technisch machbar???
Dann können sie endlich mal beweisen, was wirklich geht.
Wenn Lkw´s so groß sind
wie in den Bauxit- Minen oder sonst wo im Tagebau, könnte schon
eine Menge mehr erreicht werden.
Und wer schon mal einen Schaufelbagger im Ruhrgebiet arbeiten gesehen
hat, der wird diese imposante Erfahrung nicht so schnell vergessen.
Was ist denn das größte
an Maschinen, welche zur Zeit auf der Welt existieren??? Ich habe
davon nicht den geringsten Plan. Man könnte auch Neuentwicklungen
speziell für diesen Fall entwerfen, Abraum- Transfer -Srassen
zum Transport nach Yellowstone verwenden und was sonst noch anliegt.
Was denkt ihr??
Vielleicht denken wir einfach zu kleinkariert
und sind deshalb momentan nicht in der Lage, an solch großen
Dinge wirklich heranzugehen ??? Es werden noch andere Katastrophen
auf uns zukommen, die wir jetzt noch gar nicht erfassen können,
wie z.B. wasweissichwassonstauchimmer...(schaut in den Medien, da
stehen sie jeden Tag)
Was ich damit sagen will, ist... Sind
wir bereit, die nächste Stufe der Entwicklung zu erklimmen
? Oder sind auf immer und ewig solcherlei Gross- Ereignisse unser
Ende und wir haben niemals die Change, uns tatsächlich weiter
zu entwickeln ?
Gut, manche denken vielleicht, das
ich den Teufel an die Wand male.
Aber ich denke einfach an die Zukunft
meiner Kinder und Enkelkinder, und daran, das die Natur durch solche
Ereignisse immer und immer wieder an diesen Grenzen zerbricht und
Jahr-zigtausende bis hin zu Millionen Jahren der Evolution vergebens
waren.
(Platte abgestürzt und alle Daten wech) Deshalb finde ich,
das wir uns darüber klar werden müssen, was wir wirklich
wollen.
Nur dann können wir diese Stufe
erklimmen. ...............................gez. J.C.
  
4.
  
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