|
Man könnte es auch...
...wie schaffe ich mir ein Heer aus
Arbeitslosen?... nennen!
Dieses bleibt sich vom Prinzip her ebenfalls gleich, da es trotz
allen auch nach immer den selben Voraussetzungen funktioniert.
Der arbeitende Mensch:
Ein einzelne Arbeiter,(egal,
in welcher Sparte)
...stellt das erste Glied in einer jeweilig
damit verknüpften Beschäftigungsstruktur dar, welches
erst das Arbeitsleben in seiner ganzen Vielfalt und Organisation
ausmacht.
Dieser einzelne funktionierende "Arbeiter"
kann in der Regen zuerst mal nur sein eigenes Dasein unterhalten,
wenn er/sie in der Lage
ist, mit Hilfe seiner eigenen Kraft, seines eigenen Wissens und
seiner eigenen Intelligenz,
sein eigenes Leben auf der Reihe hat und in der Lage ist, von
seiner übrigen Zeit soviel in eine übergeordnete Leistung
zu stecken, die in irgendeiner neuen Form in die Gesellschaft,
wieder als ganzes in Form von sozialen Sicherheiten und Geborgenheiten
zurückgegeben wird.
Werden diese Energien nicht wieder auf die
ursächlichen Schöpfer(der einzelne Arbeiter) zurückgeführt,
so stirbt dieses einzelne Glied irgendwann auf Grund Motivationslosigkeit
gegenüber sich selber wieder. Verwahrlost, verliert seinen
Selbstwert und steigt in seinem sozialen Stellenwert stetig bergab.
Er/Sie hat keine Rückmeldung gefunden, an dem sie hätten
spüren können, das ihre verkaufte Arbeitskraft sinnvoll
in der Gesellschaft angelegt ist (in Form seines sozialen Systems)
um sich so seiner Existenz als Einzelner zu erinnern und freiwillig
seine Schaffenskraft zu bewahren, und das Bedürfnis zu entwickeln,
sich diesem Gesamtsystem freiwillig hinzugeben.
Wenn das einzelne Individuum erkennen kann,
das es selber und seine Leistung der Gesellschaft gegenüber
einen fortlaufenden Kreislauf bilden, der bei korrekter Einstellung
von sich aus funktioniert, dann wird ihm bewusst, das er Selbst(jedes
Teil dieser Gesellschaf)t seinen Platz und seinen Stellenwert
kennen sollte, um ihn mit dem zugehörigen Respekt, seiner
Hingabe und der Notwendigkeit ausfüllen zu können.
Fazit:
Eine Gesellschaft funktioniert nur so gut,
wie die einzelnen Glieder, welche wissen, was sie zu tun haben,
um das System als ganzes am laufen zu halten und freiwillig ihren
Teil dazu beitragen, das es dieses auch ordentlich tut. Und genau
dieses hängt wiederum davon ab, wie sehr die Gesellschaft,
sprich die entsprechenden Regierungen und Verwalter ihrerseits
auf die Grundbedürfnisser des einzelnen eingehen.
Dies bedeutet also, das egal, wer, wo, an welcher
Stelle sitzt, egal ob ein Vorstand von Daimler, Telekom oder BASF,
ein Bundeskabinett, ein Kanzler oder eine Klofrau jeweils wissen
sollten, wie sie ihren Job zu tun haben, und nicht durch allgemeine
Wahl entschieden werden muß, wer seinen Job gut kann.
(Ich wäre nicht sicher, ob dies eine so
gute Idee wäre, wenn ein Arbeitgeber seine Arbeiter durch
Stimmabgabe der schon dort beschäftigten Arbeitnehmer einstellen
würde, welches aber genau die Situation darstellt, wie ein
Volk seine Politiker wählen soll. Dies ist eigentlich ausgemachter
Nonsens, da ich nicht wissen kann, wer als Politiker seinen Job
mit seinen wirtschaftswissenschaftlichen Kentnissen beherrscht
und von mir erkannt werden soll. Könnte ich das, würde
ich selber Politiker sein)
Das ist also ein Grundprinzip der Arbeit!
Sie kann nur dann korrekt erledigt werden,
wenn die entsprechenden Menschen auch Kompetenz beweisen können.
Und dieses kann ich als Wähler nur dann
tun, wenn ich wirklich Ahnung habe von der Politik. Aber genau
das kann ich als Otto Normalverbraucher nicht aufbringen!
Ich habe ja schließlich mein eigenes Leben, meinen eigenen
Job, Familie oder sonst was...und einfach nicht die Zeit, mich
um jeden Piep zu kümmern!
Und daher frage ich, wie kann man denn da von
mir als Arbeiter verlangen, genauso intelligent und gebildet zu
sein, wie die Herren, die von mir erwarten, das ich Ihnen sage,
wer von ihnen seinen "Job" gut beherrscht?? So kann
das nicht funktionieren!
Dann kommt noch hinzu, das wir momentan so
ähnliche Zeiten haben, wie 1844 zur Zeit der Weber- Aufstände.
Damals waren all die Weber noch von Hand zu
Werke und schöpften die aus ihrer eigenen Fleisch und Blut
geschaffenen Energien, in Waren ( Teppiche und Tücher) um.
Dann kamen plötzlich die ersten Maschinen und stellten das
selbe 10mal billiger her, mit der neugewonnenen Energie aus Wasserkraft
und entwertete so die Arbeit von Hand total!
Dies war die erste Stufe dieser schleichenden
Entwicklung, derer wir die folgenden Zeiten laufend begegneten.
Sie war auch mit eine Ursache, das all die Kamalitäten daraus
in den ersten und zweiten Weltkrieg gipfelten.
6 Millionen Arbeitslose hatten 6 Millionen
Frust´s, Hunger´s, und sonstige Unannehmlichkeiten.
Und früher war es noch viel schlimmer, arbeitslos zu sein,
da es noch nicht so viel Ablenkung wie heute gab, um von sich
selber und seiner Not wenigstens ein bisschen abgelenkt zu sein.
Daher braucht es niemand verwundern, das katastrophale
politische Entwicklungen durchbrachen, da diverseste, verrückte
Ideen genügend fruchtbaren Boden(in Form angestautem Frust,
Unsicherheit, Hass und Wut) gefunden haben und durch die damaligen
neuen Massenmedien sehr schnell breite Bevölkerungsschichten
infizierten. (wobei nicht unerwähnt bleiben sollte, das auch
damalige Geschäftsinteressen der damaligen Konzerne kräftig
mitgewirkt haben, das es überhaupt so weit kommen konnte)
(Daher wäre ich sehr glücklich darüber,
wenn unsere verantwortlichen Damen und Herren sich mal daran zurück
erinnern würden, wie das damals so war und mal die emotionalen
Gesichtspunkte genauer beleuchten würden, damit die Arbeit
wirklich mal in ihrem tieferen Sinn erkannt werden kann, um tatsächlich
die Dinge zu tun, die auch wirklich den Kern der Sache treffen.)
Wir stehen heute genauso
wie zur Zeiten der Weber dem selben Dilemma gegenüber! Der
Mensch kontra Maschine!!
Was daher also zwingend erforderlich wäre, ist eine
Neubewertung der menschlichen Arbeitskraft gegenüber der
von einer Maschine, da durch die moderne Massenproduktion ein
inflationärer Warenüberschuss produziert wird, welcher
niemals konform gehen kann mit der Abgabeleistung der Arbeiter
ihrer Sozialversicherungsbeiträge und deren Aufgaben.
Das bedeutet also, das den Maschinen der entsprechende
Anteil entweder als Sondersteuer an die Kassen abgegeben werden
müsste, oder das den Arbeitnehmern noch höhere Beitragsleistungen
aufgedrückt werden müssten, die sie ohnehin niemals
mehr aufbringen können.
Daher sollte ein oberstes Ziel der Politik
sein, sich international darauf zu besinnen, wie denn nun der
Wert der Arbeit eines Arbeiters (die Hand am Arm) zukünftig
einzuschätzen wäre, damit der Ertrag der Arbeit und
deren daraus resultierenden Folgekosten sich einigermaßen
auf ein Null zu Null-Level aufgehen(zumindest nur mit sehr geringen
Gewinnabschöpfungen von höchtens 2-3% im Jahr, da alls
andere, übersteigerte Wertschöpfungsmaßnahmen
darstellen, die auf Kosten der gesamten Gemeinschaft gehen.)
Das bedeutet auch,
das wir in uns gehen müssen, und unserer eigenen Habgier
und Habsucht einen Riegel vorschieben müssen, damit
sie nicht unkontrolliert die Gesetze des Gesamtsystems unterwandert
und wieder zum Stoppen bringt. Wir leben in einer neuen Zeit und
sollten uns die alten Spielchen nicht mehr leisten!
(Wer das noch immer nicht bemekt hat, dem kann ich nicht helfen,
sie werden schon selber sehen, was er/sie davon haben.)
Wenn wir schon in einer Hi-Tech Welt leben und
uns all diese Produkte verkaufen lassen wollen, dann bitte wenigstens
mit Format und einer gewissen Regelung, die auch die Begeisterung
an diesem Spiel mit berücksichtigt.
Es ist nicht gut, wenn ein System an seinem eigenen,
selbsterzeugten Frust zugrunde geht.
Es wird also Zeit, ein neues Belohnungsprinzip zu entwerfen und
in die Tat umzusetzen
In diesem Sinne.................J.Clauss.........Esslingen,
den 2.Feb. 2005
|