Grundsätzliches:
Frust!!
Als enttäuschendes Erlebnis
bei jedem Wesen ungeliebt, bei massenhaftem Auftreten gefürchtet,
und deren Folgen so weitreichend, das sie die Existenz der gesamten
Lebensspähre auf der Erde bedrohen können.
Analogie des Frustes:
Frust als negative Erfahrung besteht
eigentlich aus ehemaligen positiv bewerteten Erwartungshaltungen.
Sei es jetzt in absichtlich gewünschter Form (Freude auf
sich ausgemalte, positive zukünftige Situation) oder als
instinktive Erwartungshaltung aus dem Bauch raus,(paarungsbereite
Partner/Partnerin zu finden oder einfach die Aussicht auf kommende
Nahrungsaufnahme) so verwandeln sich diese Wunschbedürfnisse
im Falle einer Nichtbefriedigung in eine Negativbewertung der
entsprechenden Erwartung.
Frust an sich ist eigentlich nichts
besonderes und jedes Wesen ist durchaus in der Lage damit umzugehen,
wenn es mal seinen "Willen" oder seine Erwartungshaltung
nicht durchgesetzt bekommt.
Ein Problem wird es erst dann,
wenn es zu krassen Missverhältnissen kommt, welche eklatant
den Gesetzen des Ausgleichs wiedersprechen und es dabei zu emotionalen
Aufstauungen kommt. Diese können sich soweit äußern,
das am Ende nur noch grenzenlose Wut und Raserei die Situation
bestimmen.
Und an diesen extremen Grenzen
können sich dann gefährliche, aller Lebewesens Existenz
bedrohende Situationen ergeben, wie schon in der Natur verschiedentlich
vorgekommen sind, welche mitunter zu der Vernichtung und Ausrottung
einer ganzen Spezies führten (welches zwar in der Biologie
als natürliche Auslese bezeichnet wird, aber meiner persönlichen
Ansicht nach nicht immer den Kern der Sachlage trifft, da über
Emotionen auch die niederen Instinkte in der Tierwelt zu speziellen
Verhaltensveränderungen veranlasst, welche plötzlich
lange geregelte Abläufe zu neuen unangepassten Verhaltensweisen
führen, welche öfters auch das Ende einer Spezies einleiteten.)
Ursächlich für die maximalen
Wirkungen ist eigentlich das Prinzip von Emotionen, nach deren
Regeln sie sich verhalten, da sie sich identisch wie Ladungen
benehmen und entsprechend auch sich miteinander aufaddieren lassen
oder sich untereinander aufteilen.
Kommen also in einer bestimmten
Menge Individuen zu einer bestimmten Anzahl von Frusterlebnissen,
so können ab einer bestimmten Größe der erzeugten
Negativpotentiale, den gesamten Rest der an der Menge beteiligten
Individuen durch ihre negative Ausstrahlung zu negativen Betrachtungs-
und Handlungsweisen hingeführt werden(Induktive Übertragung).
Somit besteht Gefahr, das ab einer bestimmten Größe
das Gesamtsystem "Gesellschaft" (egal welcher biologischen
Art) abstürzt und es der Vernichtung anheim fällt.
Dies lässt sich auch im konkreten
Beispiel im Falle des Sterbens beobachten, da der Tod des Gesamtindividuums
erst dann eintritt, wenn genügend Teilindividuen( also die
einzelnen Zellen, Muskelgruppen, Schleimhäute, Organe usw.)
keine Motivation mehr entwickeln können, ihre bisherigen
Aufgaben nachzukommen und dem Körper weiterhin unterstützend
zur Seite stehen.
Biologisch lässt sich das
auf allerlei Arten beschreiben, wie die Unfähigkeit, noch
Nährstoffe aufzunehmen, sie weiterzuleiten, geschweige denn,
sie überhaupt noch in den Organismus einbauen zu können.
Frust stellt also konkret betrachtet
die Uhr des Lebens auf Null.
Daran lässt sich ermessen,
wie entscheidend dessen Einfluss auf die Qualität und Quantität
des Lebens ist, welches jedes einzelne Individuum von uns nach
seinem jeweils eigenen Ermessen führt. Also kommt es darauf
an, zwischen seiner Lebenslust und dem täglich anzutreffenden
Frust eine Mitte zu finden, die uns ermöglicht, ziemlich
lange auf dieser Welt zu verbleiben
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