Das „schwarzer Peter“ - Spiel

(Oder die Geschichte von den Buh´s und Bäh´s...)

Wer kennt das nicht?

Man kommt vom Betrieb nach Hause, freut sich auf einen ruhigen Feierabend(vor allem, weil in der Firma wieder die Chefs und „spezielle“ Mitarbeiter wieder mal ihren „emotionalen Müll“ an einem loswerden wollten)...

...und denkt sich nichts böses, als man zur Türe reinkommt, und plötzlich mit der eigenen Frau, den Kindern, den Nachbarn oder mit verschiedensten Freunden zusammenstößt, die gleich nach der Begrüßung versuchen, ihrerseits ihre Buh´s und Bäh´s aus dem täglichen Leben an einem loszuwerden.

Dann plärren einem noch die Nachrichtensender auf allen Kanälen die Ohren zu und blendet die Augen, und aus den Zeitungen quillt dicker zäher Schleim übelriechend bis Brechreizerregenden Gefühle auslösend und bekommt einen ungeheueren intuitiven Hass und Wut und kämpft mit den Nerven, nicht gleich zu platzen...

Fazit:

Nach 5 Minuten ist auch die beste Laune geflüchtet... Viele macht das inzwischen regelrecht krank! (und bemerken es oft nicht einmal, das genau dieses Alltagsverhalten es ist, was zu den unterschiedlichsten Aspekten der Erkrankung führt)

Dabei machen wir eigentlich im Grunde dieses Spiel nicht mal absichtlich miteinander....

Inzwischen kann ich dieses „Spiel“ als ein „Schwarzer Peter“ Spiel bezeichnen, deren Aufgabe es ist, seine eigenen vielfältigen schwarze Peters an andere Personen weiterzureichen, (insgeheim in der Hoffnung, sie loszuwerden) doch lassen wir uns daraufhin unsererseits neue „schwarze Peters“ in Form deren ihrer „Neuigkeiten“ aufhalsen, die wieder nichts anderes tun, als unser Hirn zu verkleistern und Ressourcen zu kosten...

Wir versuchen eben, uns gegenseitig mitzuteilen, in der Hoffnung, ein bisschen Bestätigung und Zuspruch zu finden, was eigentlich auch ganz legitim wist, weil es einfach zum Leben gehört...

Nur gibt es heute ein echt fettes Problem mit meiner Ansicht nach katastrophalen Auswirkungen...

Unser Verstand und unser heutiges Wissen und die daraus resultierende, "gallopierende" Informationsflut. Schon die Jugendlichen ziehen sich enorme Informationsmengen rein, die jeden altertümlichen Menschen an den Rand des Wahnsinns gebracht hätten....

Segen und Fluch des Informationszeitalters....

Unser gebildeter Intellekt und der trainierte Verstand arbeiten inzwischen meist so effizient, das jede Art von Daten in unserem Kopf eine Verarbeitung finden und unsere Systemressourcen sowie den Energiehaushalt unseres Gehirns bzw. unser Bewusstsein erheblich belasten....

Bis zum Anschlag!!!

Das bedeutet, wir werden unsere alten schwarzen Peters(in Form unserer miesen Erinnerungen an unakzeptable Sachverhalte und deren Geschehen) nicht los, da wir sie eigentlich nur gegen „Neue“ eintauschen und in unserer schnelllebigen Zeit und Informationsüberhäuften Welt ständig neue „schwarze Peter“ hinzukommen...(ein fettes Buh aus den Medien bekommt 100 Millionen Kinder-Bäh´s in den Leuten ihrer Köpfe)

Es werden also täglich immer schneller immer mehr.

Wohin führt uns das noch???

All diese „Buh´s“ und „Bäh´s“, die Pfuibah´s und Igittigitt´s und all dem ganzen Kram stellen negative Energien dar, die wie wir aus der Physik wissen, bestimmte Auswirkungen in ihrer Umgebung zeigen..

Sie verändern unsere Launen und machen, das wir uns manches mal (inzwischen immer häufiger) zu richtigen Ekelpaketen entwickeln können, die letztendlich die ursächliche Quelle für all die stressereien, persönlichen Kamellen bis hin zu den Kriegen in ihrer Gesamtheit führen, und zu sonstigen aggressiven oder selbstschädigendem Verhalten (uns und unserer Umwelt gegenüber) führen... Und es werden täglich immer mehr...

 

Was also ist los mit uns??

Wohin entwickeln wir uns, was können wir tun, um diesen Prozess aufzuhalten?

Wohin sollen all diese negativen Energien hinfließen, wenn sie nicht mehr in unsere Herzen eingelassen werden sollen..

Ist das der Grund, warum in der Offenbarung über das „Armageddon“ geschrieben wurde?

Weil der oder die Schreiber Informationen darüber besaßen, die ihnen erlaubten, genau diesen „Zustand“ zu erkennen?

Wenn wir uns nicht darüber klar werden, wie wir in Zukunft mit all diesem ganzen emotionalen Müll aus dem Jetzt und vor allen aus der Vergangenheit loswerden, (welche ja meistens genau die darauffolgenden Kriege auslösten, vor denen man sich eigentlich immer fürchtete..) dann kann ich nicht erwarten, das die Zukunft für uns ein erquickliches, erstrebenswertes Ziel darstellt, was ja jetzt schon immer mehr in den Vordergrund unserer gemeinsam "erlebten" Wirklichkeit rückt, was uns die Werbung noch immer mehr und häufiger versprechen will...

„Morgen wird alles besser“ (wenn du dieses und jenes dir kaufen gehst, dir aneignest, das und jenes machst, und jenes und dieses denkst, was wir dir sagen uswusf...)

...mit dem Gedanken, uns auch weiterhin kontrollieren zu können und uns weiterhin wie die Vampire auszusaugen, auszunehmen und ausbeuten zu können, und dann, wenn wir nichts mehr taugen, uns auf den Müllhaufen der Zeit zu werfen, so das sich an uns in 20 Jahren kein Schwein mehr an uns erinnern kann und dieses Spiel noch von Ewigkeit zu Ewigkeit weitergehen kann...

Sind wir denn noch ganz gesund??? Wenn wir uns nicht dafür interessieren, dann werden genau die Dinge geschehen, die man die ganze Zeit für unmöglich hält und uns gegenseitig ausrotten..

So..

Dieses wollte ich hier doch mal festhalten am Dienstag, den 8 August 2006